So erstellen Sie einen effektiven Blog-Content-Kalender

By Joe Weller | 4. Juni 2021 (aktualisiert 28. Mai 2025)

In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie über die Erstellung eines erstklassigen Blog-Content-Kalenders wissen müssen, der Ihre individuellen Geschäftsanforderungen erfüllt. Außerdem erhalten Sie Expertentipps, die Ihnen bei der Auswahl des richtigen Tools für die Verwaltung Ihres Kalenders helfen.

Auf dieser Seite finden Sie eine schrittweise Anleitung zur Erstellung eines Blog-Content-Kalenders in Google Tabellen sowie eine Tabelle, in der beschrieben wird, wie Sie festlegen, welche Art von Inhalt für unterschiedliche Bereiche des Vertriebs-Funnels erstellt werden sollen, und Expertentipps für die Auswahl eines Tools für Ihren Blog-Content-Kalender.

Was ist ein Blog-Redaktionskalender?

Ein Blog-Redaktionskalender, auch Blog-Content-Kalender genannt, ist ein bearbeitbares Dokument, das die Inhalte umreißt, die Sie an bestimmten Tagen veröffentlichen möchten. Sie können den Kalender nach Woche, Monat oder Jahr sortieren.

Blog-Redaktionskalender gibt es in vielen Formaten, unter anderem zum Ausdrucken, als Tabelle und sogar als App. 

Obwohl ähnlich, ist ein Blog-Redaktions- bzw. Blog-Content-Kalender kein Social-Media-Kalender, dessen Fokus auf Inhalten liegt, die auf verschiedenen Social-Media-Plattformen wie Facebook, LinkedIn, Twitter und Instagram veröffentlicht werden.

So erstellen Sie einen Blog-Content-Kalender

Um einen effektiven Blog-Content-Kalender zu erstellen, befolgen Sie diese einfachen Schritte:

  1. Identifizieren Sie Ihre Content-Kanäle. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Content-Kanäle und die Arten von Inhalten kennen und verstehen, die Sie für jeden Kanal nutzen können. Obwohl sich Ihr Blog-Content-Kalender nur auf die Blog-Inhalte konzentriert, die Sie erstellen, finden Sie nachfolgend einige zusätzliche beliebte Kanäle und die Inhalte, die zu jedem passen: 
    • Ein Blog oder eine regelmäßig aktualisierte Website: Hier finden Sie in der Regel Informationsartikel zu Themen wie Thought Leadership, Produkteinführungen, Unternehmensankündigungen und Details zu neuen Veranstaltungen. 
    • Social-Media-Plattformen (Facebook, LinkedIn, Twitter, Instagram usw.): Verwenden Sie diese Kanäle für kurze Inhaltsausschnitte, beispielsweise für Remarketing, Werbung und wichtige Ankündigungen.
    • E-Mail: Der E-Mail-Kanal eignet sich am besten für längerfristige Kommunikation, beispielsweise Pflegeprogramme für E-Mails, Newsletter und detaillierte Produktaktualisierungen.
    • Video: Sie können Videoinhalte für Webinare, Demo-Videos, On-Demand-Trainingsvideos und vieles mehr nutzen.
    • Podcasts: Als relativ neuer Content-Kanal bieten Podcasts eine Möglichkeit, mehr Thought Leadership in Bezug auf ein Thema zu schaffen oder Experten und Führungskräfte einzubeziehen, die ihre Sichtweise zu bestimmten Themen teilen. 
    • Gedruckte Magazine, Broschüren oder Newsletter: Verwenden Sie diesen Kanal, um physische Inhalte wie Unternehmensbroschüren oder Newsletter über bevorstehende Veranstaltungen und Produkteinführungen zu verteilen.
    • Sonstige Marketinginhalte und -materialien: Dies umfasst alle anderen Arten von Marketinginhalten, wie zum Beispiel bezahlte Werbung.
  2. Wählen Sie ein Kalenderformat aus, das für Sie sinnvoll ist. Legen Sie fest, wie weit im Voraus Sie Ihre Inhalte planen möchten und wie arbeitsintensiv jeder Tag, jede Woche oder jeder Monat sein soll. Auf diese Weise können Sie tägliche, wöchentliche oder monatliche Blog-Content-Kalender besser nutzen und Ihre Inhalte auf eine für Sie optimale Weise nachverfolgen.
  3. Erstellen Sie mithilfe einer Blog-Kalender-Software, einem Blog-Tool oder einer Vorlage einen Kalender. Verwenden Sie, um schnell loszulegen, ein bestimmtes Blog-Kalender-Tool, das Ihnen hilft, Ihre Inhalte einfach zu planen, zu verwalten und nachzuverfolgen. Alternativ können Sie eine Vorlage verwenden, die bereits das Blog-Content-Framework umfasst, sodass Sie nur Ihre Blog-Inhalte hinzufügen müssen, um loszulegen. 
  4. Führen Sie regelmäßige Brainstormings für Content-Ideen durch.
Kris Hudges
  1.  Kris Hughes, Gründer von Zanate Ventures, gibt folgende Tipps, wie und wann man Brainstorming für Inhalte durchführen sollte: „Ich plane gerne einen Monat im Voraus. Wenn ich für meinen eigenen Blog schreibe, beziehe ich mich auf mein Ziel und die Grundsätze Vertrauen, Nutzen und Nachfrage. Ich überprüfe die Themen, die ich bereits in der Vergangenheit durchdacht habe, um zu sehen, ob diese bereits behandelt wurden. Dann starte ich gerne einen Timer und konzentriere mich ein oder zwei Stunden nur auf das Brainstorming für Themen. Ich nehme ein leeres Dokument und schreibe einfach meine Ideen auf. Jede noch so absurde Idee ist dabei legitim. Anschließend nehme ich mir die Zeit, sie noch einmal durchzugehen und die Auswahl auf diejenigen einzugrenzen, für die ich eine SEO-Recherche durchführen möchte, um die Lücken der bereits veröffentlichten Artikel zu schließen.“
     
Harrison Melissa
  1.  Melissa Harrison, CEO bei Allee Creative, einer Content-Marketing-Agentur, erklärt, dass in Ihrem Unternehmen ein monatliches Brainstorming für neue Content-Ideen stattfindet. Sie fährt fort: „Wir verwenden eine Kombination aus Google Analytics, Beiträgen mit der besten Performance, Schlüsselwörtern, durch die wir gefunden werden möchten, häufigen Fragen oder Themen, die unsere Kunden interessieren usw. [...] Anschließend nutzen wir unsere etablierten Content-Kategorien, um sicherzustellen, dass wir den gewünschten Inhalts-/Beitragstypen treu bleiben, und wechseln dabei durch, damit Beiträge zu bestimmten Themen nicht unregelmäßig veröffentlicht werden.“
  2. Führen Sie eine Schlüsselwortrecherche durch. Denken Sie bei der Planung Ihres Blog-Contents an die spezifischen Schlüsselwörter und Absichten, durch die Leser zu Kunden werden. Nutzen Sie diese Recherche für Ihre Blog-Beiträge.
Hitesh Sahni
  1. Hitesh Sahni ist Content-Strategieberater und der Herausgeber und Gründer von Smemark, einem anspruchsvollen Content-Marketing-Studio, das Marken und Agenturen in mehreren Branchen hilft, das Wachstum durch überragende und skalierbare Inhalte zu beschleunigen. „Unsere Strategien für Content-Ideen bestehen aus der Schlüsselwortrecherche sowie aus Gesprächen mit Kunden oder kundenorientierten Mitarbeitern“, erklärt Sahni. Beides hilft uns, genau einzuschätzen, was die wichtigsten Probleme sind, auf die wir unsere Inhalte abstimmen sollten. Die Häufigkeit solcher Brainstormings hängt davon ab, wie viele Ideen uns in jeder Sitzung einfallen.“
  2. Dokumentieren Sie alle Content-Ideen. Wenn Sie ein Brainstorming für neue Content-Ideen durchführen und darüber sprechen, welche am sinnvollsten wären, notieren Sie alle Ideen, entweder mit Stift und Papier oder mit einem Notizen-Tool.
  3. Überlegen Sie, welche Art von Inhalt Sie erstellen möchten. Fragen Sie sich, welche Käufer-Personas Sie ansprechen und welche Wertversprechen (Ihres Produkts oder Ihrer Dienstleistung) Sie Ihrem Leser bieten möchten. Überlegen Sie sich auch, in welcher Phase sich Ihre Leser befinden, um die am besten geeigneten Inhalte zu bestimmen – sind sie noch weit davon entfernt, auf gutem Weg oder bereits kurz davor, ein Kunde zu werden?
  4. Planen Sie Themen und Beiträge im Kalender. Dokumentieren Sie, wann Sie Ihre Inhalte veröffentlichen möchten, und identifizieren Sie die optimalen Veröffentlichungszeiten für verschiedene Content-Kanäle. Kris Hughes fügt hinzu: „Am wichtigsten ist Einheitlichkeit und die Frage, was das für Sie bedeutet. Für jemanden, der gerade am Anfang steht und noch kein hohes Arbeitspensum für Kunden erbringen muss, kann es sich um ein paar Beiträge pro Woche handeln. Für jemanden, der bereits mehrere Kunden hat, kann es sich um einen wöchentlichen Beitrag für ein persönliches Projekt sowie einen wöchentlichen Beitrag für einen Kunden handeln. Diese Frage ist ohne Kontext nicht einfach zu beantworten. Es hängt wirklich von der individuellen Situation ab. Am wichtigsten ist es jedoch, sich ein Ziel zu setzen, das Sie durch Einheitlichkeit erreichen können, um für Ihr Unternehmen eine Dynamik zu schaffen oder Ihre Kundenanforderungen zu erfüllen.“
      
Optimal Publishing Times by Channel
  1. Kennzeichnen Sie die unterschiedlichen Inhaltstypen farblich. Für einen einfachen Überblick über die verschiedenen Zielgruppen, auf die Ihre Inhalte zugeschnitten sind, sollten Sie jede Zielgruppe mit einer bestimmten Farbe kennzeichnen und diese in einer Legende in Ihrem Kalender notieren.
  2. Fügen Sie Inhaltsthemen und wichtige Geschäftsdaten hinzu. Achten Sie in Ihrem Kalender darauf, dass Sie umfassende Inhaltsthemen oder wichtige Daten wie Feiertage, die Hauptgeschäftssaison und wichtige branchenspezifische Daten einschließlich Produkteinführungen, Webinaren oder persönlichen Veranstaltungen notieren.
  3. Legen Sie eine Person fest, die für den Kalender verantwortlich ist. In der Regel ist diese Person der Inhaber des Blogs und verfügt über Erfahrung im Bereich Inhalte. Diese Person ist auch für die Zuweisung von Aufgaben verantwortlich, einschließlich der folgenden:
    • Wer verwaltet den Kalender?
    • Wer hat Zugriff auf den Kalender?
    • Was wird in den Kalender aufgenommen?
    • Wie oft wird der Kalender aktualisiert?
  4. Halten Sie sich an Ihren Zeitplan. Nutzen Sie eine Content-Management-Plattform, um die Veröffentlichung von Inhalten zu planen, automatisch benachrichtigt zu werden, wenn Inhalte überfällig sind, und Erinnerungen zu erhalten, wenn geplante Veröffentlichungstermine bevorstehen.
  5. Pflegen und aktualisieren Sie den Kalender regelmäßig. Halten Sie regelmäßige Meetings ab, um Probleme oder Verzögerungen zu beheben. Aktualisieren Sie den Kalender, wenn Beiträge veröffentlicht oder archiviert werden, und stellen Sie sicher, dass die oben angegebene verantwortliche Person bei Änderungen am Kalender auf dem Laufenden gehalten wird.

So erstellen Sie mit einer Vorlage einen Blog-Content-Kalender

Manchmal ist es die beste Option, eine einfache Vorlage herunterzuladen, mithilfe derer Sie Ihren Blog-Content-Kalender erstellen können. Sahni erklärt, dass das Team in seinem Unternehmen in der Regel eine einfache Google-Tabelle nutzt, um Content-Kalender für Kunden und sein eigenes Unternehmen zu erstellen und zu verwenden.

Vorlage für einen Redaktionskalender zum Bloggen

Vorlage für Blog-Redaktionskalender herunterladen – Google Tabellen

Um schnell loszulegen, können Sie diese kostenlose Vorlage für einen Blog-Redaktionskalender herunterladen, der Ihnen hilft, Ihre Inhalte zu planen und zu veröffentlichen. Befolgen Sie diese Anleitung, um Ihren Kalender in Google Tabellen einzurichten:

Erstellen Sie eine Kopie der Vorlage

  1. Klicken Sie auf den Vorlagen-Link, um die Vorlage in Google Tabellen zu öffnen. 
Blogging-Kalendervorlage in Google Tabellen öffnen
  1. Erstellen Sie eine Kopie der Vorlage, indem Sie in der oberen Navigationsleiste auf Datei klicken, und wählen Sie Kopie erstellen aus.
Blogging Calendar Make a Copy
  1. Benennen Sie Ihre Vorlage um, wählen Sie einen Ordner aus, in dem Ihre Vorlage gespeichert werden soll, und klicken Sie auf OK. Die kopierte Vorlage wird in einem neuen Fenster geöffnet.
Rename and Save Blogging Calendar

Entfernen Sie das obere Bild

  1. Als Nächstes sollten Sie das Bild oben in der Vorlage entfernen. Wählen Sie dazu das Bild aus und drücken Sie auf Ihrer Tastatur die ENTF-Taste.
  2. Klicken Sie anschließend mit der rechten Maustaste auf die erste Zelle und wählen Sie Zeile löschen aus. Dadurch wird die nun leere Zeile aus Ihrer Vorlage gelöscht.
Blogging Calendar Delete Row

Geben Sie auf der Registerkarte Blog-Redaktionsübersicht Informationen ein

  • Geben Sie für jeden Monat detaillierte Informationen wie Daten, Themen von Blog-Beiträgen, Veranstaltungen/Inhalte und zusätzliche Notizen an, indem Sie in die Zelle klicken und Ihre Informationen eingeben. 
Blogging Calendar Add Big Picture Details

Geben Sie auf der Registerkarte Blog-Redaktionskalender Informationen ein

  • Navigieren Sie in Ihrem Sheet zur Registerkarte Blog-Redaktionskalender, indem Sie am Ende Ihres Sheets auf die entsprechende Registerkarte klicken. 
Blog Editorial Calendar Tab
  • Geben Sie alle relevanten Informationen für den Blog an, wie beispielsweise Veröffentlichungsdaten von Blog-Beiträgen, Titel, Themen, Autoren und Calls-to-Action (CTAs).  
Enter Blog Related Details

Geben Sie auf der Registerkarte Brainstorming für Blog-Beiträge Informationen ein

  • Navigieren Sie in Ihrem Sheet zur Registerkarte Brainstorming für Blog-Beiträge, indem Sie am Ende Ihres Sheets auf die entsprechende Registerkarte klicken.
Blog Post Brainstorming Tab
  • Geben Sie auf dieser Registerkarte alle Brainstorming-Informationen für jede Idee zu einem Blog-Beitrag ein, wie beispielsweise das Thema des Blog-Beitrags, den potenziellen Titel, Details zu der Person, die den Beitrag vorgeschlagen hat, den potenziellen Autor, das Zielveröffentlichungsdatum und sonstige zusätzliche Notizen. 
Enter Brainstorming Details
  •   

Geben Sie auf der Registerkarte Archiv für Blog-Beiträge Informationen ein

  • Navigieren Sie in Ihrem Sheet zur Registerkarte Archiv für Blog-Beiträge, indem Sie am Ende Ihres Sheets auf die entsprechende Registerkarte klicken.
Blog Post Archive Tab
  • Geben Sie auf dieser Registerkarte alle Informationen zur Nachverfolgung Ihrer Blog-Beiträge, Veröffentlichungsdaten, Titel von Blog-Beiträgen, Links und jeglicher Leistungsmesszahlen ein, wie beispielsweise die Anzahl der Klicks, Likes, Kommentare und wie oft der Beitrag geteilt wurde. 
Enter Tracking Details

Weitere Vorlagen für die Blog-Content-Strategie finden Sie in unserem Artikel zu Blog-Vorlagen für verschiedene Anwendungsfälle.

Beispiel für einen Blog-Content-Kalender

How to Create a Blog Content Calendar Template

Beispiel für einen Blog-Content-Kalender
Microsoft Excel  |  Adobe PDF

Hier finden Sie ein Beispiel für einen Blog-Content-Kalender mit Informationen wie dem Titel des Beitrags, dem Autor, dem Veröffentlichungsdatum, CTAs und mehr. Verwenden Sie dieses Beispiel als Modell für Ihren eigenen Blog-Content-Kalender, damit Sie sich von Anfang an auf der Erfolgsspur befinden.

Was enthält ein Blog-Business-Content-Kalender?

Ein Blog-Business-Content-Kalender umfasst bestimmte Komponenten wie Blog-Themen, Inhaltskategorien, Call-to-Action, Marketingkanäle und Messaging auf Social-Media-Plattformen.

Zusätzlich zu diesen Kernkomponenten können Sie viele andere Faktoren in Ihren Blog-Business-Content-Kalender aufnehmen. Beispiele:

  • Zugewiesene Autoren
  • Inhaltstyp (SEO, Evergreen, Promotion, Video, Audio usw.)
  • Vorgeschlagene Überschrift
  • Fälligkeitsdaten
  • Titel und Themen
  • Ziel-Schlüsselwörter
  • Wortanzahl
  • Bild(er) und Bildquelle
  • Zusätzliche Ressourcen (falls zutreffend)
  • Inhaltsstatus (in Bearbeitung, geschrieben, bearbeitet, genehmigt, veröffentlicht)
  • Zusätzliche Ressourcen wie Vorlagen und Links zu SME-Websites
  • Veröffentlichungstermine

Wenn Sie nach einer Vorlage suchen, die Ihnen beim Einstieg hilft, finden Sie in diesem Artikel eine kostenlose Vorlage für einen Blog-Business-Content-Kalender, die Sie herunterladen können.

Tipps zum Erstellen eines Blog-Content-Kalenders

Befolgen Sie bei der Erstellung Ihres Blog-Content-Kalenders diese bewährten Vorgehensweisen, um sicherzustellen, dass Sie den effektivsten Prozess zur Planung, Nachverfolgung und Verwaltung Ihrer Blog-Inhalte erstellen.

  • Definieren Sie die spezifischen Ziele Ihres Blogs. Stellen Sie sich die folgenden Fragen: Was sind für mich die wichtigsten Leistungsziele? Welche Messzahlen werde ich verwenden, um meine Inhalte zu bewerten (z. B. Traffic, Likes, Kommentare, wie oft der Beitrag geteilt wurde, Anmeldungen für Testversionen)? 
  • Planen Sie ein monatliches Meeting mit funktionsübergreifenden Teams. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass Sie bei allen wichtigen Unternehmenszielen auf dem Laufenden sind und Inhalte auf Grundlage dieser wichtigen Daten und Meilensteine erstellen können. 
  • Fügen Sie ihrem Kalender sofort alle bekannten Daten hinzu, wie Unternehmensveranstaltungen, Feiertage und Produkteinführungen. Auf diese Weise können Sie Inhalte für diese Termine und Veranstaltungen erstellen und zusätzliche Inhalte unter deren Berücksichtigung planen. 
  • Legen Sie fest, wie viele Blog-Beiträge Sie erstellen möchten. Identifizieren Sie Ihre täglichen, wöchentlichen und monatlichen Blog-Ziele und legen Sie fest, in welchem Rhythmus Sie neue Blogs veröffentlichen möchten.
  • Erstellen oder laden Sie eine Vorlage für Blog-Content-Kalender herunter. Dies hilft Ihnen, schneller loszulegen, da Sie ein Framework für Ihren Kalender erhalten, in dem Sie Ihre Blog-Inhalte, Veröffentlichungsdaten, Autoren und anderen wichtigen Details eintragen können.
  • Legen Sie fest, welche vorhandenen Inhalte Sie wiederverwenden können. Möglicherweise gibt es bereits Inhalte, die Sie an Ihre Blog-Anforderungen anpassen können. Das spart Ihnen Zeit und Ressourcen, da Sie keine brandneuen Inhalte erstellen müssen. Führen Sie eine schnelle Inhaltsprüfung durch, um zu sehen, was bereits vorhanden ist und wie Sie diese Inhalte wiederverwenden können.

Sahni weist noch einmal darauf hin: „Die Implementierung und Umsetzung sind am Anfang wichtiger als ein ausgefallener Kalender. Stellen Sie zunächst sicher, dass Sie über das Budget, die Mitarbeiter und die Ressourcen verfügen, um Inhalte auf Grundlage des Zeitplans zu erstellen, den Sie in Ihrem Content-Kalender festgelegt haben.“

Auf die Frage, was seine wichtigsten Tipps für Personen sind, die einen Content-Kalender erstellen oder pflegen möchten, sagt Hughes: „Jeder hat eine andere Methode. Einige Leute sind eher traditionell und verwenden möglicherweise lieber Kalender und Planer aus Papier oder Notizbücher mit farblichen Kennzeichnungen. Andere nutzen cloudbasierte Kalender, um alles zu planen und auf Kurs zu bleiben. Verwenden Sie die Methode, die für Sie funktioniert. Versuchen Sie nicht, sich etwas aufzuzwingen. Nutzen Sie, was Sie leicht übernehmen können, und behalten Sie diese Methode auf lange Sicht bei, denn die konsequente Verwendung eines Kalenders ist der beste Weg, ihn zu einem wirkungsvollen Teil Ihres Workflows zu machen.“

Vorteile eines Blog-Content-Kalenders

Ein Blog-Content-Kalender hilft Ihnen, organisierter und produktiver zu sein, wenn es um das Brainstorming, Schreiben, Bearbeiten und Veröffentlichen von Blog-Beiträgen geht. Darüber hinaus gehören zu den Vorteilen eines Blog-Content-Kalenders die Folgenden:

  • Es wird eine zentrale Informationsquelle für Blog-Details und Content-Pläne wie Ideen und Veröffentlichungstermine geschaffen, die Sie anschließend mit einem größeren, funktionsübergreifenden Team teilen können, um ihm einen besseren Einblick in Ihre Planung zu ermöglichen.
  • Er zeigt in Sekundenschnelle einen detaillierten Überblick über Ihr Thema.
  • Er hilft Ihnen, Einheitlichkeit dabei zu bewahren, wie oft Sie Beiträge veröffentlichen und worum es dabei geht.
  • Er unterstützt Sie bei der Organisation, indem ein Content-Plan über einen bestimmten Zeitraum erstellt wird.
  • Sie und Ihr Team sind für festgelegte Fristen und zugewiesene Beiträge verantwortlich – das kann Ihnen helfen, Fristen besser einzuhalten.
  • Er stellt sicher, dass alle über den Status der von Ihnen erstellten Inhalte auf dem gleichen Stand sind.
  • Er gewährleistet Einheitlichkeit zwischen Ihrer Content-Strategie und der allgemeinen Geschäftsstrategie oder den Marketingzielen des Unternehmens.
  • Er hilft Ihnen, die bereits vorhandenen Inhalte zu überprüfen und Lücken zu identifizieren, damit Sie Ihre Strategie optimieren können.

Hughes hebt die Bedeutung eines Blog-Content-Kalenders in seinem Unternehmen hervor: „Ich verwende Blog-Content-Kalender, um organisiert zu bleiben und mir Gedanken zur Zeiteinteilung zu machen. Ich muss mir meine Zeit immer einteilen. Der einfache Zugriff auf einen Kalender erleichtert es mir, die Arbeit zu planen, die ich jeden Tag erledigen muss, um die Einreichungsfristen einzuhalten. Außerdem weiß ich so, an welchen Tagen ich an anderen Projekten arbeiten kann. Ein Content-Kalender ist ein Tool, das alle Freiberufler oder im Bereich Content-Marketing tätige Personen unbedingt nutzen sollten.“

So kann Ihnen ein Content-Kalender bei der Erstellung Ihres Blogs helfen

Ein Content-Kalender hilft Ihnen, Ihre Inhalte besser zu organisieren und zu planen, sodass Sie auf einen Blick sehen können, was sich in der Schreib-Pipeline befindet. Der Kalender ermöglicht es Ihnen, eine Content-Marketing-Strategie zu entwickeln und strategisch über neue Blog-Beiträge nachzudenken.

Darüber hinaus kann Ihnen ein Content-Kalender bei Folgendem helfen:

  • Für Einheitlichkeit sorgen: Indem Sie mithilfe des Kalenders Ihre Inhalte im Voraus planen und den Rhythmus Ihrer Blog-Beiträge festlegen können, ist es Ihnen möglich, einheitliche und gut durchdachte Inhalte zu veröffentlichen. Sahni erklärt, wie es in seinem Unternehmen funktioniert: „Wir überlegen, wie viel Aufwand die einzelnen Inhalte erfordern würden, wie viel Content die Konkurrenz produziert und wie viele Inhaltsersteller und Bearbeiter wir dem Projekt zuweisen können. Auf Grundlage dieser Informationen legen wir einen angemessenen Zeitplan fest.“
  • Fristen einhalten: Alle haben einen Überblick über den Veröffentlichungszeitplan und wissen, was sie erledigen müssen, um die Veröffentlichungstermine einzuhalten.
  • Einen Überblick darüber erhalten, woran die Teammitglieder arbeiten: Der Kalender gibt jedem einen klaren Überblick darüber, wer welchem Artikel zugewiesen ist.
  • ROI realisieren: Sie haben einen klaren Überblick darüber, welche Inhalte Sie wie häufig erstellen – das ermöglicht es Ihnen, Ihren ROI nachzuverfolgen, indem Sie sich wichtige Messzahlen wie Conversions durch Blog-Beiträge oder die Aufrufe Ihrer Website ansehen. 
  • Einen nahtlosen Prozess für die Verwaltung Ihres Kalenders und zukünftiger Beiträge erstellen: Sie können das leicht erreichen, indem Sie ein Content-Management-Tool verwenden, mit dem Sie Ihre Inhalte planen, nachverfolgen und verwalten, das Sie über bevorstehende Fristen benachrichtigt sowie zugewiesene Autoren darüber, wenn neue Inhalte zum Kalender hinzugefügt werden. 

Sahni, der regelmäßig Blog-Content-Kalender verwendet, sagt: „Ich persönlich verwende einen Content-Kalender als Plan für die Veröffentlichung von Inhalten in den kommenden Monaten sowie als Inventar der bisher veröffentlichten Inhalte.“

Blog-Kalender-Tools

Viele der Tools auf dem Markt können Ihnen helfen, einen Kalender zu erstellen, der Ihre Blog-Inhalte abbildet. Manche bevorzugen traditionellere Methoden wie eine Tabelle, während andere sich auf ein umfassenderes Tool wie einen Kalender oder eine Projektmanagement-App verlassen.

Wir haben Experten befragt und die häufigsten Tools sowie deren Vor- und Nachteile zusammengefasst, die Content-Autoren und Projektmanager zur Verwaltung Ihrer Blog-Inhalte verwenden.

ToolBeschreibungVorteileNachteile
Google Tabellen:Ein digitales Tabellentool, über das Sie Inhalte mit einer unbegrenzten Anzahl von Teammitgliedern teilen und daran zusammenarbeiten können
  • Einblick in Echtzeit in die Arbeit
  • Unbegrenzte Anzahl von Betrachtern und Bearbeitern möglich
  • Kostengünstig
  • Zugriff über die meisten Geräte möglich – auch über Mobilgeräte
  • Kalender müssen mit dem Tool manuell von Benutzern erstellt werden
CoSchedule:Ein Arbeitsmanagement-Tool für Marketingexperten, mit dem Sie Ihren Marketingkalender einsehen, planen und mit anderen teilen können
  • Bietet in der Kalenderansicht einen sofortigen Überblick über Inhalte
  • Kann Inhalte für mehrere Plattformen planen
  • Bietet SEO-Tipps
  • Teuer 
  • Komplexes Produkt mit steiler Lernkurve
HubSpot:Ein Customer-Relationship-Management-Tool, das Ihnen hilft, Inhalte für die Bereiche Marketing, Vertrieb und Kundendienst auf einer einzigen Plattform zu verwalten
  • All-in-one-Plattform für Marketing, Vertrieb und Kundensupport 
  • Intuitiv und einfach zu bedienen
  • Teuer
  • Vorlagen können nur schwer an Ihren spezifischen Anwendungsfall angepasst werden
Notion:Ein All-in-one-Arbeitsbereich, der alles von der Nachverfolgung Ihrer Inhalte und der Organisation Ihrer Notizen über die Planung Ihrer Projekte bis hin zur Einführung von Produkten und dem Projektabschluss umfasst
  • Kalenderansicht mit Projekt- und Aufgabenmanagementfunktionen
  • Notizen- und Dokumentenmanagement 
  • Alle Benutzer können Inhalte hinzufügen und bearbeiten
  • Einrichtung ist zeitaufwendig
  • Such- und Navigationstools sind nicht benutzerfreundlich 
  • Es bestehen Formatierungsprobleme
WordPress:Ein Tool für die Content-Veröffentlichung, das Ihnen einen Überblick über Ihren Content-Kalender gibt und es Ihnen ermöglicht, Inhalte direkt innerhalb des Tools zu bearbeiten und zu verschieben
  • Einfache Planung von Blog-Beiträgen
  • Intuitive Drag-and-drop-Benutzeroberfläche
  • Relativ kostengünstig
  • Berechtigungseinstellungen sind schwer zu verwalten
GatherContent:Eine Plattform für den Content-Betrieb, über die Sie Ihre Inhalte schneller und skalierbar mit leistungsstarken Funktionen für Zusammenarbeit und Freigabe organisieren können
  • Speziell für Content-Marketingexperten und Projektmanager entwickelt
  • Cloud-Dateispeicherung 
  • Starke Funktionen zur Bearbeitung und Aufgabennachverfolgung
  • Teuer

Hughes, der das Tool Notion verwendet, um seine Inhalte zu verwalten, sagt: „Mit einem Tool wie Notion und einem soliden Projektmanagement-Tool mit Kanban-Funktionalität wie Smartsheet haben Sie alles, was Sie benötigen. Es gibt keinen Grund, viel Geld für ein Tool auszugeben – außer, Sie möchten das. Halten Sie es einfach und kostengünstig.“

Was Sie vor der Auswahl eines Blog-Kalender-Tools fragen sollten

Wenn Sie überlegen, welches Tool Sie implementieren möchten, um Ihre Inhalte besser zu verwalten, stellen Sie sich die folgenden Fragen:

  • Sind im Tool mehrere Bearbeiter und Betrachter möglich?
  • Funktioniert es auf unterschiedlichen Computern (Mac oder PC)?
  • Wer kann Berechtigungen verwalten und erteilen?
  • Beinhaltet es allgemeinen Support?
  • Enthält es alle erforderlichen Funktionen wie eine Kalenderansicht und Workflow-Automatisierung?

B2B- und B2C-Content-Strategie

Obwohl B2B- und B2C-Content-Strategien sich ähnlich sind, ist es wichtig, dass Sie verstehen, wie Sie jeder Zielgruppe einen Mehrwert bieten können, um die gewünschten Interaktionen und finanziellen Erträge zu erzielen. Das sind die wichtigsten Unterschiede zwischen den beiden Content-Strategien: 

Anat Baron Marketing Expert

Anat Baron, langjähriger Marketingexperte und Referent im Bereich Marketing, wägt die Unterschiede zwischen B2B- und B2C-Blogging ab. 

Unternehmensziele

  • B2B: Das ultimative Unternehmensziel der meisten B2B-Content-Strategien ist die Steigerung des ROI. Dabei werden greifbare Daten gemessen, die aus einer Content-Kampagne stammen, beispielsweise die Conversion-Rate und die Anzahl der zahlenden Kunden.
  • B2C: Bei der B2C-Content-Strategie liegt der Fokus in der Regel auf der Schaffung oder dem Aufbau der Markenbekanntheit und der Entstehung von gegenseitiger Interaktion mit Kunden, anstatt ausschließlich auf dem ROI. Das Ziel eines B2C-Unternehmens ist es, Kunden zu ermitteln und mit ihnen zu interagieren, ihre Anforderungen und Wünsche zu erfüllen und fortlaufende Beziehungen aufzubauen.  

Zielgruppe

  • B2B: Die Zielgruppe für die meisten B2B-Content-Strategien sind Geschäftskunden, die von der Nutzung oder dem Kauf des Produkts oder der Dienstleistung des Unternehmens profitieren könnten. Es sind keine allgemeinen Verbraucher, wodurch sie leichter zu erreichen sind. Sie können sie als potenzielle Kunden ermitteln und Inhalte an genau die Plattformen liefern, die sie häufig besuchen.
  • B2C: Die Zielgruppe für die meisten B2C-Content-Strategien kann stark variieren. Das bedeutet, dass ein B2C-Unternehmen das Ziel verfolgt, viele verschiedene Personen mit unterschiedlichen Arten von Inhalten auf mehreren Plattformen oder Kanälen anzusprechen. Die B2C-Content-Strategie sollte zwischen bestehenden Kunden, potenziellen Kunden und ehemaligen Kunden unterscheiden und diese mit bestimmten Inhaltstypen ansprechen.

Hier finden Sie eine hilfreiche Grafik, mit der Sie feststellen können, welche Art von Inhalten für die Zielgruppe in verschiedenen Phasen des Vertriebs-Funnels erstellt werden sollte.

Audiences Different Stage Sales Funnel

Zielgruppen in verschiedenen Phasen des Vertriebs-Funnels herunterladen – PDF

Kundenbeziehung und -bindung

  • B2B: Die richtige Content-Strategie kann zur Entstehung persönlicher Beziehungen zwischen einem B2B-Unternehmen und dessen potenziellen Kunden führen. Da es das Ziel ist, langfristige Geschäftsbeziehungen zu fördern, sollte die Content-Strategie dafür genutzt werden, potenzielle Kunden mit dem Vertriebsteam des Unternehmens in Kontakt zu bringen. 
  • B2C: In der Vergangenheit umfassten B2C-Unternehmen in der Regel Transaktionsbeziehungen. Kundenorientierte Marken von heute sind jedoch zunehmend daran interessiert, eine Beziehung zu ihren Kunden aufzubauen. Sie möchten mit Kunden interagieren (meist über Social-Media-Plattformen), die zu Markenbotschaftern und Influencern werden und dem Unternehmen dabei helfen können, seine Inhalte und seine Markenbotschaft zu verbreiten. In Zukunft wird der Fokus mehr darauf liegen, durch bestehende und neue Plattformen Möglichkeiten für gegenseitige Interaktionen zu schaffen. Innovative Plattformen von heute, beispielsweise TikTok und Clubhouse, werden wahrscheinlich neue Kanäle einführen, um Zielgruppen zu erreichen.

Ziehen Sie mit Smartsheet den größten Nutzen aus Ihrem Blog-Content-Kalender

Befähigen Sie Ihr Team, über sich selbst hinauszuwachsen – mit einer flexiblen Plattform, die auf seine Bedürfnisse zugeschnitten ist und sich anpasst, wenn sich die Bedürfnisse ändern. Mit der Plattform von Smartsheet ist es einfach, Arbeiten von überall zu planen, zu erfassen, zu verwalten und darüber zu berichten. So helfen Sie Ihrem Team, effektiver zu sein und mehr zu schaffen. Sie können über die Schlüsselmetriken Bericht erstatten und erhalten Echtzeit-Einblicke in laufende Arbeiten durch Rollup-Berichte, Dashboards und automatisierte Workflows, mit denen Ihr Team stets miteinander verbunden und informiert ist. Es ist erstaunlich, wie viel mehr Teams in der gleichen Zeit erledigen können, wenn sie ein klares Bild von der geleisteten Arbeit haben. Testen Sie Smartsheet gleich heute kostenlos.

Verbinden Sie Ihre Mitarbeiter, Prozesse und Tools mit einer einfachen, benutzerfreundlichen Plattform.

Smartsheet kostenlos testen Get a Free Smartsheet Demo