BERICHT ZUR OPERATIVEN EXZELLENZ 2026

Aufdeckung der Resilienzlücke

Effizienz galt lange als das Herzstück operativer Exzellenz – dennoch haben 63 % der operativen Fachkräfte Schwierigkeiten, Effizienz mit der notwendigen Anpassung an geschäftliche Veränderungen in Einklang zu bringen.

Operative Exzellenz erfordert heute Effizienz und Resilienz – doch viele Teams leiden unter jahrelangen operativen Belastungen, verursacht durch fragmentierte Systeme, starre Arbeitsabläufe und unzusammenhängende Daten. Tatsächlich glauben nur 8 %, dass ihre Unternehmen sie erreicht haben.

Das Ergebnis ist eine wachsende Lücke in der operativen Resilienz. Unternehmen bemühen sich, anpassungsfähiger und resilienter zu werden, aber ihre operativen Grundlagen haben nicht Schritt gehalten, sodass Teams durch unzureichende Infrastruktur zurückgehalten werden.

Wir haben weltweit 1.550 Fachkräfte aus dem Betriebsmanagement befragt, um diese Lücke zu untersuchen – wie Teams versuchen, sie zu schließen, und welche Tools sie benötigen, um in Zeiten des Umbruchs operative Exzellenz zu erreichen.

Kapitel 1

Effizienz bleibt oberste Priorität – und eine der größten Herausforderungen

Führungskräfte im operativen Bereich sehen Effizienz als erste Priorität für ein erfolgreiches operatives Management. Gleichzeitig bewerten sie sie jedoch als ihre zweitgrößte Herausforderung. Fast alle (99 %) geben an, jede Woche Zeit für repetitive, wenig wertschöpfende Aufgaben aufzuwenden.

Der ständige Druck, mit weniger Ressourcen schneller zu arbeiten, hat Teams dazu veranlasst, eine ganze Reihe von Einzellösungen zu entwickeln – jede davon mit dem Versprechen, die Effizienz in einem bestimmten Bereich zu steigern. Die Umfrageteilnehmenden geben an, dass ihre Unternehmen im letzten Jahr vor allem durch Investitionen in weitere Tools und Systeme ihre operative Effizienz gesteigert haben.

Doch dieser Ansatz schlägt oft fehl. Unzusammenhängende Lösungen zwingen Teams in starre, manuelle Arbeitsabläufe und schaffen gleichzeitig Informationssilos, die funktionsübergreifende Transparenz und agile, fundierte Entscheidungen verhindern.

A text-based graphic stating: "Efficiency is operations management teams' #1 Priority and #2 Challenge." The word "Efficiency" is underlined with a hand-drawn style stroke. The numbers are displayed in large, bold blue boxes.

Kapitel 2

Operative Belastungen beeinträchtigen die organisatorische Resilienz

Fast alle (99,6 %) operativen Führungskräfte sagen, dass geschäftliche Veränderungen eine Änderung der Prioritäten erfordern. 14 % geben an, dass dies „ständig“ geschieht, während 46 % sagen, dass es „häufig“ vorkommt. Damit wird deutlich, dass operative Exzellenz auch Resilienz erfordert – nicht nur, um Störungen abzufangen, sondern um proaktiv und zielgerichtet zu reagieren, wenn sie auftreten.

Dennoch stimmen 71 % der Befragten zu, dass die Nachteile fragmentierter Tools und starrer, manueller Prozesse zu operativen Belastungen führen, die ihre Fähigkeit beeinträchtigen, geschäftliche Herausforderungen und Chancen schnell und kreativ anzugehen. Darüber hinaus sagen 97 %, dass es wichtig ist, dass Tools für operatives Management volle Transparenz über die Arbeit des gesamten Unternehmens bieten, doch ganze 61 % geben zu, dass ihnen diese „volle Transparenz” fehlt.

Es ist daher nachvollziehbar, dass nur 28 % der operativen Führungskräfte angeben, „immer” Zugriff auf die richtigen operativen Daten und Einblicke zu haben, die sie benötigen, um Störungen vorherzusehen und rechtzeitig fundierte Entscheidungen zu treffen. Wenn operative Daten, Arbeitsabläufe und Entscheidungen miteinander verknüpft sind, können Führungskräfte Störungen antizipieren, anstatt nur darauf zu reagieren.

A pie chart answering the question: "How often do you have the operational insights to make timely, proactive decisions?" 54% Sometimes (Green) 28% Always (Dark Blue) 17% Rarely (Light Blue) 1% Never (Darkest Blue)
A large circular graphic showing that 61% of respondents admit they lack "full visibility" into work being done across the entire organization. The 61% section is highlighted in dark blue.

Kapitel 3

Die wachsende Lücke in der operativen Resilienz

Von operativen Führungskräften wird erwartet, dass sie mehr Arbeit leisten und flexibler reagieren als je zuvor. Ihre operativen Systeme, Daten und Arbeitsabläufe sind jedoch nach wie vor zu fragmentiert, um dieses Tempo zu unterstützen. Infolgedessen haben Unternehmen Schwierigkeiten, sich ein klares Bild von ihren Zielen oder ihrer Leistung zu machen, da ihre operative Grundlage nicht mit ihren Zielen Schritt halten kann.

Ein typisches Beispiel: 76 % der operativen Fachkräfte geben an, dass ihr Unternehmen auf Workarounds angewiesen ist, weil sich ihre Tools und Prozesse nicht an ändernde Prioritäten anpassen können. Jeder Workaround steigert die Komplexität, verlangsamt die Ausführung und vergrößert die Entfernung der Teams von echter operativer Resilienz. 

Da 63 % Schwierigkeiten haben, Effizienz und Resilienz in Einklang zu bringen – und nur 8 % glauben, dass sie operative Exzellenz erreicht haben – vergrößert sich die Resilienzlücke weiter.

An infographic stating that 76% say their organization relies on workarounds because their tools and processes can't flex with changing priorities. Below the text is a semi-circle dotted line with an arrow, representing a detour or workaround path.
An infographic stating that 63% struggle to balance conflicting demands for efficiency and adaptability. Below the text is a graphic of a seesaw or scale tipped to one side, visualizing the struggle for balance.
A grid of 100 dots where only 8 are highlighted in dark blue. The text reads: "Only 8% believe their organizations have achieved operational excellence."


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Kapitel 4

KI bietet eine vielversprechende Lösung

Um dieses Gleichgewicht zu erreichen, setzen Teams auf KI, um die Effizienz zu steigern und die Einblicke zu gewinnen, die für eine resiliente Entscheidungsfindung erforderlich sind. Die meisten (94 %) geben an, dass sie derzeit KI-Tools für das operative Management einsetzen. 

Dazu gehören allgemeine generative KI-Anwendungen (GenAI), die Inhalte erstellen und Prozessoptimierungen empfehlen können (z. B. ChatGPT und Claude), sowie spezielle GenAI-Funktionen, die in Betriebsmanagementtools integriert sind, um wiederkehrende Aufgaben zu automatisieren und Arbeitsabläufe zu optimieren. Überraschende 31 % geben sogar an, dass sie bereits damit begonnen haben, KI-Agenten einzusetzen, um Aktionen autonom zu genehmigen und auszulösen.

Die größte Stärke der KI ist ihre Fähigkeit, Daten systemübergreifend zu aggregieren, zu organisieren und zu analysieren. Deshalb geben 71 % der Befragten, die nach eigenen Angaben „immer“ KI einsetzen, auch an, „immer“ Zugriff auf die Daten zu haben, die sie für fundierte Entscheidungen benötigen, während dies nur bei 13 % derjenigen der Fall ist, die KI „selten“ einsetzen.

Kapitel 5

… und schafft neue Herausforderungen

Ohne angemessene organisatorische Implementierung, Orchestrierung und Überwachung kann KI jedoch auch zusätzliche Silos und sogar neue Risiken schaffen. 

Erstens ist die Einführung von KI uneinheitlich. Mehr als die Hälfte der Befragten (58 %) nutzt diese Technologie „selten” oder „gelegentlich”, was die bestehende Vielzahl an Tools und Wissenslücken weiter verschärft.

Zweitens glauben 87 %, dass KI immer noch menschlichen Input benötigt, um das zu liefern, was sie brauchen. Teams laufen Gefahr, sich zu sehr auf diese noch in der Entwicklung befindliche Technologie zu verlassen, was zu ungenauen Einblicken und falschen Entscheidungen führen kann. Fehlende oder uneinheitliche Schulungen bedeuten zudem, dass viele die Technologie inkonsistent oder ineffektiv nutzen.

Schließlich sagen nur 26 % der operativen Fachkräfte, dass ihre Unternehmen vollständig dokumentierte und streng durchgesetzte KI-Governance-Richtlinien eingeführt haben. Gleichzeitig geben 70 % der Befragten geben zu, dass Mitarbeitende KI-Tools verwenden, die nicht unter die Unternehmensrichtlinien fallen. Diese Diskrepanz zwischen Governance und Verwendung schafft eine unvorhersehbare KI-Umgebung – in der Teams auf Tools vertrauen, die das Unternehmen nicht ordnungsgemäß überwachen oder sichern kann.

A simple graphic titled "AI adoption is uneven," showing a progress bar filled to just over halfway. The text states that 58% rarely or occasionally use AI.
A pie chart graphic stating that 87% believe that AI still needs human input to deliver what they need. The vast majority of the circle is filled with dark blue to represent this consensus.
A graphic asking "Are employees using unauthorized AI tools?" It features two large boxes: Yes: 70% (Red box with a progress bar) No: 30% (Dark green box with a progress bar)

Kapitel 6

Operative Führungskräfte wünschen Flexibilität

Die Experimente der Umfrageteilnehmenden mit KI spiegeln einen tieferen Bedarf wider: operative Tools, die Standardisierung mit Flexibilität verbinden. Auf die Frage, was sie der operativen Exzellenz näherbringen würde, nannten operative Führungskräfte an erster Stelle „standardisierte Prozesse, die bei Bedarf Flexibilität zulassen“.

Wiederholbarkeit ist der Dreh- und Angelpunkt von Effizienz. Daher überrascht es nicht, dass nur 13 % der Befragten ihre Betriebsmanagementtools als „äußerst flexibel“ einstufen. Viele Unternehmen kompensieren das letztlich mit Workarounds – ein deutliches Zeichen für die Resilienzlücke, die den Kern der Krise der unzusammenhängenden Arbeit bildet. Das unterstreicht den Bedarf an Tools, die sich an Veränderungen in der realen Welt anpassen können.

A horizontal bar chart titled "Top 3 capabilities to achieve operational excellence:

Fazit 

Die Lücke schließen: Intelligent Work Management

Moderne Teams sollten nicht zwischen der Standardisierung routinemäßiger, wiederholbarer Prozesse und der Flexibilität wählen müssen, sich schnell und kreativ an sich verändernde Geschäftsstrategien anzupassen. Fragmentierte Einzellösungen und willkürlich eingesetzte KI tragen jedoch nur zu operativen Belastungen und mangelnder Transparenz bei, die sie zusätzlich bremsen.

Die meisten Unternehmen benötigen kein weiteres Tool. Sie brauchen eine operative Ebene, die ihre Mitarbeitenden, Daten und Arbeitsabläufe in einem System verbindet, das sich genauso schnell anpasst wie ihr Unternehmen. Hier kommt Intelligent Work Management ins Spiel. 

Eine Plattform für Intelligent Work Management fungiert als das Bindeglied, das Unternehmen benötigen, um die Arbeitsgeschwindigkeit zu erhöhen, die Resilienzlücke durch intelligente Automatisierung zu schließen und Teams zu befähigen, einen echten geschäftlichen Mehrwert zu erzielen. Smartsheet ist führend in dieser Kategorie und bietet die Transparenz, Flexibilität und kontrollierte Automatisierung, die Betriebsteams benötigen, um eine skalierbare, resiliente Leistung zu erzielen.

Visualization for managing operations in Smartsheet

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Forschungsmethode

Umfragedetails

Smartsheet hat in Zusammenarbeit mit Dimensional Research eine weltweite Online-Umfrage unter insgesamt 1.550 operativen Führungskräften aus den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Singapur, Japan und Australien durchgeführt. Alle Teilnehmenden waren für das Betriebsmanagement verantwortlich und repräsentierten eine Mischung aus verschiedenen Altersgruppen, Stellenebenen, Aufgabenbereichen, Unternehmensgrößen und Branchen. Die Umfrage wurde im September und Oktober 2025 durchgeführt.

A dual-graphic slide showing company size and industry breakdown.
A pie chart showing the job level of respondents.
A pie chart displaying the geographical distribution of participants.